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Weibliche A-Jugend

weibliche A-Jugend Landesliga: TSV Herrsching gegen TSV Allach 09  28:28 (11:13)
Die Emotionen kochen

Am vergangenen Sonntag spielte die wA-Jugend ein hitziges Spiel gegen den TSV Allach 09. Die Mädels spielten einen schönen Handball doch in den ersten Minuten fielen auf beiden Seiten gleichermaßen die Tore. Nach dem ersten Viertel des Spieles stand es so 6:6. Die Allacher spielten mit einem großen Kampfgeist, jedoch konnten unsere Herrschinger diesem gut entgegen wirken. Vor Allem Bettys große Paraden machten dies möglich. Trotz Allem erzielten unsere Gegner zur Pause hin einen leichten Vorsprung, so dass es mit einem Stand von 11:13 in die Pause ging.In der ersten Hälfte der zweiten Halbzeit vergrößerte Allach die Tordifferenz weiter. Doch das wollten sich unsere Mädels nicht bieten lassen. In der zweiten Hälfte der Halbzeit zeigten uns die Mädels wie Kampfgeist und Zusammenhalt aussieht! So kam es, mit Unterstützung der Tribüne, dazu, dass die Mädels aufholten, was das Zeug hielt. In der Halle kochte schließlich die Stimmung (und die Spannung), als in der 59 Minute der Ausgleich zu 27:27 durch einen, von Mimi Becker ausgeführten, 7-Meter gelang. Als der Herrschinger sich in der 60. Minute den Vorsprung (28:27) holten, war das Glück schon zum Greifen nahe. Doch in den letzten 4 Sekunden fiel letztlich das Ausgleichstor für Allach, womit ein Unentschieden von 28:28 besiegelt war.

Spielerin Livia Walcher

Fazit des Trainers:

Das Feuer brennt wieder!
Von Beginn an gingen die Mädels hochmotiviert und engagiert zur Sache und liesen sich im Vergleich zu den vorangegangenen Spielen auch durch kleinere Fehler nicht aus dem Konzept bringen. Obwohl man im Spiel zweier gleichwertiger Gegner fast das ganze Spiel über einem knappen Rückstand hinterher laufen musste, steckten die Mädels nie auf und kämpften sich immer wieder heran. Nachdem man sich in der zweiten Halbzeit bei ein paar Entscheidungen benachteiligt fühlte liefen die Mädels dann zur absoluten Hochform auf und schafften es einen Vier-Tore Rückstand in den e letzten sieben Minuten zu drehen und gingen erstmals seit dem 7:6 in der 16.Minute mit 28:27 in Führung. Leider wurde die Aufholjagd nur teilweise belohnt, da den Allacher Mädels 4 Sekunden vor Schluss noch der Ausgleich gelang – unter dem Strich ein leistungsgerechtes Endergebnis.Schade das jetzt, wo sich die Mannschaft wieder auf ihre Tugenden und Stärken besonnen hat zwei Monate Spielpause ist. Aber wir werden versuchen diese bei den Lundaspelen in Schweden und beim Vorbereitungsturnier in Dietmannsried zu konservieren und auszubauen.Sehr bedauerlich ist natürlich auch, dass uns das Verletzungspech weiterhin treu bleibt. Neben unserer Langzeitverletzten Alicia Plank, hat sich leider herausgestellt, dass die Verletzung von Pati Riesler bedeutend schwerer ist, als ursprünglich angenommen und die Saison für Pati auf jeden Fall gelaufen ist. Zu guter Letzt hat sich am Wochenende auch noch Lu Kopatsch verletzt (Verdacht auf Außenbandriss) und wird uns über eine längeren Zeitraum fehlen.An dieser Stelle möchte ich den drei Mädels noch einmal gute Besserung wünschen: Schaut das ihr bald gesund werdet und Kopf hoch.

Willi Dittrich


Männliche C-Jugend

mC: HSG Dietmannsried/Altusried - TSV Herrsching 25:20 (12:13)
Schmerzhafte Niederlage im AllgäuC-Junioren knüpfen nicht an gute Teamleistung der Vorwoche an

Guter Dinge, und fast vollem Kader reisten die C-Boys vom Ammersee um Coach Kilzheimer Richtung Allgäu. Ziel war die Sporthalle in Altusried, in denen die Heimspieltage der HSG Dietmannried/Altusried ausgetragen werden.Nach einer guten Leistung in der Vorwoche gegen starke Blumenauer, wollte das Team zeigen, dass auch auswärts gepunktet werden kann.Zunächst wirkte es jedoch so, dass die C-Junioren mit der sogenannten „angezogenen Handbremse“ agierten. In vielen Aktionen war spürbar, dass der letzte Wille fehlte, unmittelbar ein Tor zu erzielen. So schleppte sich die Partie im ersten Durchgang etwas vor sich her, da auch die Allgäuer, die bereits aus der Qualifikationrunde bekannt waren, nicht vollends konzentriert schienen. Keines der Teams konnte sich eine erwähnenswerte Führung erspielen, was auf Herrschinger Seite auch der guten Leistung des Tormannes Joshua zu danken war.Mit einer knappen 12:13 Führung wollte Coach Kilzheimer den Teamgeist beschwören: besonders in der Abwehr taten sich Lücken auf, die zum einen individueller Fehler zulasten gingen. Mannschaftlich konnte man diese Fehlstellungen nicht immer ausgleichen; dies sollte im zweiten Durchgang besser werden, so das Wunsch-Denken.Immer wieder blieben die kleinen individuellen Unaufmerksamkeiten das Manko des Spiels; zusätzlich fand der gegnerische Keeper nun besser ins Spiel und entschärfte einige gute Würfe.So entwickelte sich aus einer 15:17 Führung, ein 21:19 Rückstand, dem das Team fortan hinterherlief. Aus dem gebundenen Spiel wirkte man oft ideenlos, dabei wären durch einfache Auslösehandlungen wie das Einlaufen, recht wirksam gewesen; leider schafften es die Ammersee-Boys jedoch nicht die taktischen Ideen umzusetzen, und verlieren am Ende, vielleicht etwas zu hoch, mit 25:20 gegen die HSG Dietmannried/Altusried.Fazit:Kopf HOCH! Eine einzelne Niederlage mag im ersten Moment etwas schmerzen, dies gehört allerdings zum Lernprozess. Wenn man es schafft, sich kontinuierlich zu verbessern, und die individuellen Fehler zu minimieren, kann man guter Dinge sein. Denn die Entwicklungskurve einiger Jungs zeigt deutlich nach oben. Es gilt weiterhin fleißig zu trainieren, und immer gewillt zu sein, besser zu werden.

Max Kilzheimer.


Weibliche C-Jugend

weibliche C-Jugend Landesliga: HT München : TSV Herrsching 26:21 (12:12)
Gut gekämpft aber leider doch verloren

Am Sonntagnachmittag ging es für die Mädels vom Ammersee nach Taufkirchen zur Landesligapartie zum HT München. Die ersten zehn Minuten liefen die Herrschingerinnen immer hinterher. In der Abwehr war man oft zu inkonsequent und im Angriff wurde zu kompliziert gedacht. Doch dann fiel der Schalter um. In der Abwehr war Teamwork angesagt und so konnten sich die Mädels schon vor dem gegnerischen Torabschluss den Ball sichern. Im Angriff wurden die Vorgaben der Trainer umgesetzt und durch Bewegung ohne Ball die Freiräume genutzt. So fiel der Ausgleich und die Herrschingerinnen konnten sogar mit zwei Toren in Führung gehen. Durch kleinen Unachtsamkeiten konnten die Münchner zur Pause aber wieder ausgleichen. Schon nicht in Bestbesetzung angereist nahm das Pech in der zweiten Hälfte weiter seinen Lauf. Neele verletzte sich am Knöchel, spiele zwar noch zu Ende, aber nicht mehr im Vollbesitz ihrer Kräfte. Kurz nach der Pause musste Nora mit Fieber und Schüttelfrost vom Feld. Mit Annika und Michelle fehlten von vornhinein zwei wichtige Spielerinnen. Marina, die eigentlich nach Fußverletzung noch geschont werden sollte, kann wegen zunehmenden Personalsorgen doch zum Einsatz und auch Lilly aus der D-Jugend kam zum Einsatz. So stand die zweite Hälfte unter keinem guten Stern. Trotz all der schlechten Voraussetzungen schlugen sich die Mädel gut und gaben sich zu keinem Zeitpunkt aus. In der Abwehr ließen aber Zusehens die Kräfte nach und im Angriff kam noch ein wenig das Lattenpech dazu. Am Ende hieß es 26:21 für die Gastgeber, doch der Kampfgeist der geschwächten Herrschinger Truppe gibt Hoffnung auf die nächsten Spiele.

Sabine Petsch.