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Männliche C-Jugend

  1. Qualirunde zu ÜBOL:
C-Boys qualifizieren sich ungeschlagen für die ÜBOL

 

Homogene Mannschaftsleistung erbringt den 1. Platz

 

Nachdem für die C-Junioren der Ammersee-Handballer um das Trainerteam Kilzheimer/Reich das Abenteuer Landesliga in der 2. Runde beendet war, haben sich die Jugendhandballer vorgenommen sich für die ÜBOL zu qualifizieren und das Beste rauszuholen.

So ging es für die Ammerseeboys am vergangenen Samstag zur SG Kaufbeuren/Neugablonz ins Allgäu, wo man sowohl auf die Gastgeber, als auch auf den TSV Ismaning, TSV München-Ost, sowie TSV Weilheim treffen sollte.

SG Kaufb./Neugabl. – TSV Herrsching 8:15 (5:8)

Eine klare Angelegenheit zum Auftakt gegen den Gastgeber. Während die Abwehr hervorragend stand und in Summe lediglich 8 Tore zuließ, wurde vorne die „Maschine“ angeschmissen und es wurden teils Tore aus dem 1g1 Verhalten, aber auch durch ansehnliche Passstafetten erzielt. Besonders gut funktionierte hier das Zusammenspiel mit dem Kreisläufer: hier lohnte sich das Entscheidungstraining in den vergangenen Wochen, indem man meist richtig entschied, selbst Richtung Tor zu gehen, oder den Nebenmann anzuspielen. Am Ende stand ein verdienter 7 Tore Sieg auf der Anzeigentafel, der auch in dieser Höhe verdient war.

TSV Weilheim – TSV Herrsching 7:16 (3:6)

In der zweiten Partie mit Herrschinger Beteiligung ging es gegen die Dachse vom TSV Weilheim. Hier entwickelte sich erneut ein Spiel, wo sich die Gegner nicht auf Augenhöhe begegneten. Die Weilheimer fanden im Angriff kein Mittel, sich gegen die offensiv agierende Herrschinger Deckung durchzusetzen; so erzielten die Ammersee-Boys vor allem über den Gegenstoß, aufgrund gegnerischer Fehler, schnelle Tore. Der Halbzeitstand von 3:6 täuscht über die tatsächliche Situation hinweg; überlegen präsentierten sich die Herrschinger, die allerdings nach der Halbzeit die Leine etwas zu locker ließen, weshalb der Gegenüber auf ein 6:7 herankam. Hier zeigte sich die Willensstärke: von einem 6:7 zog man nun uneinholbar auf 6:14 davon, was den Ausgang der Partie besiegeln sollte. Gewonnen, 2 Punkte, Abhaken, und Weiter!

TSV Herrsching – TSV München-Ost 11:6 (8:3)

In der dritten Partie des Tages ging es gegen die technisch hervorragend ausgebildeten Spieler aus München-Ost. Die Herrschinger machten sich in diesem Spiel ihre körperliche Überlegenheit teils zum Vorteil und münzten entsprechend in Tore um. Besonders im ersten Durchgang war der enorme Siegeswille zu spüren! Auch in dieser Partie lag der Schlüssel zum Erfolg wieder in der Defensivarbeit: gerade mal 3 Tore ließ man pro Halbzeit zu, was aussagend genug für die Vorzüge der Ammersee-Defensive ist. Im zweiten Durchgang war ein wenig die Luft raus, auch weil sich der Kontrahent etwas hängen ließ und man nicht mehr viel investieren musste, um den Sieg heimzufahren.

TSV Herrsching – TSV Ismaning 14:11 (8:6)

Im letzten Spiel des Turniertages ging es gegen die „Isis“ vom TSV Ismaning. Da beide Teams bereits vor der Partie aufgrund ihrer Siege für die ÜBOL qualifiziert waren, ging es „nur noch“ um die goldene Ananas. Die Ammersee-Boys zeigten allerdings Siegeswillen und wollten unbedingt dieses Turnier ungeschlagen abschließen. Dementsprechend wurde im Angriff mit viel Spielwitz agiert und einige schöne Tore erzielt. Neue Positionen ausprobieren und Erfahrungen sammeln, stand in diesem Spiel auf dem Programm. Dies funktionierte klasse, sowohl in Angriff als auch Abwehr. Während dem Spiel selbst war keine Aggressivität o.ä. beide Teams waren froh, ihr Tagesziel erreicht zu haben, zwar mit dem besseren tabellarischen Ende für die Herrschinger, jedoch stand Ismaning in wenigen Belangen nach; lediglich die Quantität an Spielern war auf Herrschinger-Seite größer, dementsprechend auch die Reserven für die Partie. Im Endeffekt ein verdienter Sieg!

Fazit:

ÜBOL – wir kommen! Und wie! Die Ammersee-Boys zeigten ihren Siegeswillen und Kampfgeist über das gesamte Turnier hinweg und dominierten. Ein wenig schade, denn mit diesen konsequenten Leistungen wäre in der 2. Runde noch der ein oder andere Sieg drin gewesen – aber sei’s drum! Die Jungs präsentierten sich als Kollektiv und spielten klasse als Mannschaft zusammen. Nun gehen die Jungs ab September zur Saison 17/18 in der ÜBOL an den Start und werden versuchen dort eine gute Rolle zu spielen. Im Vordergrund steht trotzdem weiterhin die individuelle Weiterentwicklung jedes Einzelnen, und der mannschaftliche Zusammenhalt.

Max Kilzheimer & Dominik Reich.

Weibliche A-Jugend

2.Runde Qualifikation zur Bayernliga wA am 27.05.17 in Nürnberg

Weibliche A-Jugend auf der #roadtobayernliga zu früh abgebogen

Früh am Morgen haben sich die A-Jugend Mädls von Willi Dittrich und Michi Klang auf den Weg ins weit entfernte Nürnberg gemacht. Der auf Grund von Verletzungen geschrumpfte Kader wurde dankenswerter Weise von den B-Jugendlichen Lena Wolf und Anna Richter aufgefüllt - Merci Mädls! Dennoch lief es für die A-Jugendlichen einfach nicht gut heute. Das erste Spiel gegen HSG Würm-Mitte ging nach hartem Kampf aber mit zu vielen Fehlern mit 21:17 verloren. Nach 30 min Pause mussten die Mädls zum 2.Spiel gegen den 1.FC Nürnberg antreten. Wieder häuften sich die Fehler und den WuMs Girls schwanden die Kräfte, so dass man sich erneut mit einem vielleicht etwas zu hohen 18:29 geschlagen geben musste.

Jetzt heißt es im Sommer neu angreifen und nächste Saison in der Landesliga alles geben. Man kann dennoch stolz sein nach einem Jahr ohne A-Jugend in Herrsching, wieder eine A-Jugend in der Landesliga ins Rennen zu schicken.

Spielerin Maya Plesch.

Eingesetzte Spielerinnen:

Livia Walcher (TW), Franzi Klang, Hannah Walk, Maya Plesch, Anna Richter, Lena Wolf, Vroni Wihan, Kim Nibbe, Betti Taubert (TW), Anna Peroutka, Mimi Becker

Weibliche C-Jugend

  1. Qualirunde zur Landesliga
Ohne Niederlage in die Landesliga

Bereits in der ersten Qualirunde konnten die Mädels vom Ammersee überzeugen. Mit vier Siegen schaffte man den Sprung in die Landesliga-Quali. Am Samstag galt es dann sich gegen vier andere Teams durch zusetzten um in die Landesliga zu kommen.

TSV Herrsching – HSG Würm-Mitte 13:5 (4:3)

Gleich im ersten Spiel stand mit der HSG Würm-Mitte eine Mannschaft auf der Platte, die in der ersten Runde noch Bayernligaquali gespielt hat. Das Spiel begann verhalten und die erste Halbzeit war sehr ausgeglichen. Zur Pause führten die Herrschingerinnen lediglich mit einem Tor. Nach der Pause drehten die Mädels dann erst richtig auf. In der Abwehr arbeiteten die Mädels wunderbar zusammen, so dass die beiden Torhüterinnen Emma Henschel und Lena Knof kaum zu tun hatten. Im Angriff startete nun der Turbo. Besonders schön war, dass die Mädels als Einheit auftraten. So zogen die Herrschingerinnen Tor um Tor nach vorne und konnten das Spiel deutlich mit 13:5 für sich entscheiden.

TSV Ismaning – TSV Herrsching 9:14 (3:7)

Auch der zweite Gegner Ismaning scheiterte in der ersten Runde in der Bayernligaquali. Doch das beeindruckte die Herrschingerinnen keines Wegs. Mit 0:3 gelang der perfekte Start in die Partie. Auch der weitere Verlauf der ersten Hälfte war sehr ansprechend. Die Mädels zeigten eine tolle Mannschaftsleistung und agierten Team. Zu keiner Phase des Spiels war der Sieg gefährdet und so folgte der zweite Sieg im zweiten Spiel mit 9:14.

TSV Herrsching – HT München 9:9 (5:2)

Das dritte Spiel ging gegen den bis dahin ebenfalls ungeschlagenen HT München. Die erste Hälfte begann sehr vielversprechend und mit einigen schönen Kombinationen, so dass man mit einer 5:2 Führung in die Pause ging. Die zweite Halbzeit begann zunächst positiv, doch einige Schiedsrichterentscheidungen ließen das Spiel kippen. Die Münchner bekamen einen 7m nach dem anderen zugesprochen, wohingegen den Herrschingerinnen alles abgepfiffen wurde. Am Ende stand ein Unentschieden auf der Anzeigentafel. Es spiegelte zwar nicht wirklich das Spiel wieder, doch das Ziel Landesliga wurde dadurch nicht gefährdet.

TSV Ottobeurern – TSV Herrsching 3:11 (1:6)

Im letzten Spiel ging es gegen den bisher sieglosen TSV Ottobeuren. Den Mädels aus dem Allgäu gelang zwar der erste, aber auch einzige Treffer in der ersten Halbzeit. Die Herrschingerinnen spielten gut zusammen und besonders die Abwehrleistung war sehr überzeugend. Im Angriff wurde ein wenig ausprobiert und getestet, was schon im Training geübt wurde. Mit 3:11 konnten die Herrschingerinnen auch das letzte Spiel siegreich beenden.

Es spielten: Lena Knof (TW), Emma Henschel (TW), Annika Becker, Sophia Huber, Michelle Gladitsch, Neele Osterhaus, Emma Dittrich, Leonie Ruf, Marietta Engelhard, Nora Freymann, Hannah Krieter, Marina Kahl.

Sabine Petsch & Betty Freymann

Weibliche B-Jugend

  1. Qualirunde zur Landesliga
Zufrieden und Glücklich mit der BOL

TSV Herrsching – TSV Weilheim 7:11 (2:6)

Gleich im ersten Spiel ging es gegen den ehemaligen Verein zweier jetzt Herrschingerinnen. So etwas ist immer eine besondere Angelegenheit. Doch die Mädels begannen aufgeregt und nervös. Die Abstimmungen passten noch nicht so recht und im Angriff war kaum Mannschaftsleistung zu sehen, sondern nur Einzelaktionen. Zur Pause lagen die Herrschingerinnen bereits mit vier Toren hinten, die sie auch in der zweiten Halbzeit nicht mehr aufholen konnten.

DJK Rohrbach – TSV Herrsching 7:8 (5:4)

Auch im zweiten Spiel wurde ersichtlich, dass unsere B-Jugend noch ein ziemlich „zamgewürfelter“ Haufen ist. Die Mädels hatten ihre Mühe ins Spiel zu finden. Erst in der zweiten Halbzeit hatten sie sich gefangen und ins Spiel gefunden. Das Zusammenspiel klappte besser und auch in der Abwehr gelang es immer wieder die Gegner zu stören und die Bälle für sich zu gewinnen. Am Ende hatten die :Herrschingerinnen das bessere Ende für sich und gewannen knapp mit 7:8.

TSV Herrsching – BHC Königsbrunn 11:11 (4:5)

Eigentlich wird im dritten Spiel meist die Luft etwas knapp und die Konzentration lässt langsam nach. Doch ganz anders bei den Herrschinger Mädels. Endlich hatte man das Gefühl, dass die Mädels sich fangen und als Team zusammenarbeiteten. Wie schon in den ersten Spielen lief der Motor in der ersten Halbzeit noch nicht so richtig, doch in der zweiten Hälfte kämpften die Mädels wie die Löwen und erkämpften sich ein hoch verdientes Unentschieden gegen die starken Königsbrunnerinnen.

TSV Allach – TSV Herrsching 9:7 (4:2)

Im letzten Spiel kam dann der Einbruch. Die Kräfte schwanden zusehends und das Spiel war durchzogen von Unachtsamkeiten und Leichtsinnsfehlern. Auch die Abschlüsse waren zu ungenau, was dazu führte, dass die Herrschingerinnen lediglich 2 Tore in der ersten Hälfte warfen. Zwar war der Tordrang in der zweiten Hälfte besser, doch zum Sieg reichte es nicht mehr.

Es spielten: Anna Richter (TW), Betty Taubert (TW), Lena Wolf, Neele Osterhaus, Mona Orlando, Marina Kahl, Lilly Mros, Lena Kraus, Leonie Ruf, Franzi Klang, Marietta Engelhard, Nora Freymann, Mimi Becker

Sabine Petsch & Andrea Petsch