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Weibliche A-Jugend

1.Quali Runde zur Bayernliga wA am 13.05.17 in Ismaning

Weibliche A-Jugend sichert sich Landesliga

Die Vorbereitung der weiblichen A-Jugend stand unter einem ungünstigem Stern, beim vorletzten Spiel der vergangenen B-Jugend-Saison brach sich Pati Riesler den Finger und kann wohl frühestens zum Saisonstart wieder eingreifen, Lu Kopatsch zog sich beim Finalturnier in Burgkunstadt einen Gelenkerguss in der Hüfte zu und hat vorläufig ein 8-wöchiges Sportverbot und zu guter Letzt stellte sich die Verletzung von Alicia Plank beim Vorbereitungsturnier in Kolding inzwischen als Kreuzbandriss heraus, so dass Alicia wohl frühestens im Jahr 2018 wieder an Handball denken kann.

Auf diesem Weg allen drei Mädels nochmal gute Besserung und eine schnelle Genesung, wir brauchen euch!

Obwohl der Trainingsbetrieb noch zusätzlich durch etliche krankheitsbedingte Ausfälle erschwert wurde und sicher nicht das Optimum war, konnten sich die Ergebnisse der Vorbereitungsspiele durchaus sehen lassen. So setzten sich die Mädels beim Vorbereitungsturnier über Ostern in Kolding / Dänemark gegen internationale Konkurrenz durch und konnte den Turniersieg einfahren. Auch im letzten Vorbereitungsspiel gegen die HSG Dietmannsried/Altusried, konnte die Mannschaft einen souveränen 28-12 Sieg landen.

Da man auch über das Leistungsniveau der zu erwartenden Gegner nur spekulieren konnte, machten sich die selbsternannten „WuMs-Girls“ mit einer gehörigen Portion Ungewissheit am Samstagmorgen auf zu ihrer ersten Qualifikationsrunde zur Bayernliga in Ismaning.

Im ersten Spiel mussten die Mädels gleich gegen den Gastgeber aus Ismaning, letztes Jahr mit der 2.Mannschaft immerhin Meister in der LL Süd-Ost der A-Jgd., antreten. Man ging daher mit gehörigem Respekt in die Partie, der sich in der 1. Halbzeit aber teilweise fast in eine Schockstarre verwandelte. In der Abwehr bewegten sich die Mädchen schlecht und im Angriff waren zahlreiche leichte Ballverluste durch technische Fehler die Folge. Gottseidank hatte auch das Ismaninger Team mit der Anfangsnervosität zu kämpfen und Torhüterin Betti Taubert einen guten Tag erwischt, so dass man zur Halbzeit nur mit 5-3 zurücklag. Nachdem in der Halbzeitpause in den Köpfen wohl angekommen war, dass man es hier mit einem Gegner auf Augenhöhe zu tun hatte , den man durchaus schlagen konnte, starteten die Mädels mit deutlich mehr Engagement in die 2.Hälfte, die Abwehr stand sicherer  und auch Livia Walcher stand ihrer Torhüterkollegin um nichts nach, so dass man schnell zum 5-5 ausgleichen und nachdem sich in dieser Phase Mimi Becker einige Male schön auf rechts außen durchsetzen konnte, sogar eine 9-5 Führung herauswerfen konnte. Leider schienen dann die Kräfte und Konzentration zu schwinden, das Spiel kippte erneut und Ismaning konnte wenn auch glücklich noch zu einem leistungsgerechten 9-9 Endstand ausgleichen. Der erste Punkt war eingefahren.

Im zweiten Spiel hieß der Gegner SV Mering, die mit einem Sieg gegen den TV Gundelfingen in das Turnier gestartet waren. Wie schon im ersten Spiel brauchten die Girls eine lange Anlaufzeit bis sie in Schwung kamen und quälten sich in der 1.Halbzeit zu einem 6-6 Pausenstand. In der zweiten Halbzeit stellte man im Angriff auf zwei Kreisläufer um. Diese Maßnahme und die Tatsache, dass Anna Peroutka und Vroni Wihan zu ihrer gewohnt starken Abwehrleistung fanden, brachte die Mädels auf die Erfolgsspur. Im Angriff konnte sich vor allem Maya Plesch immer wieder durchsetzen und auch Kreisläuferin Kim Nibbe mehrmals schön in Szene setzen. Auch Hannah Walk zeigte, dass sie trotz Trainingsrückstand, durchaus eine Alternative ist. Letztlich konnte man mit einem souveränen 15-10 Erfolg den ersten Sieg einfahren.

Im dritten Spiel gegen den TV Gundelfingen konnte man also einen Platz unter den ersten 3 und die damit verbundene Qualifikation für die nächstjährige Landesliga schon einmal klar machen. Aber scheinbar hemmte dieses Wissen die Mädels, anstatt sie zu motivieren. Die erste Halbzeit geriet zu einem Fiasko, die Abwehr agierte nur als Begleitschutz für den Gegner und im Angriff waren Fehlpässe und technische Fehler an der Tagesordnung. Da auch noch die wenigen herausgespielten Torchancen entweder am Pfosten oder der gegnerischen Torfrau hängenblieben, ließen die Girls schon nach 5 Minuten die Köpfe hängen und mussten mit einem 2-8 Rückstand in die Halbzeit gehen. Doch in der zweiten Halbzeit zeigten die Mädels Charakter und fighteten sich in die Partie. Den Gundelfingerinnen gelangen nur noch 2 Tore und wäre da nicht der Pfosten und eine überragend haltende Torfrau im Gundelfinger Tor gewesen hätte man das Spiel wohl sogar noch gedreht. So konnte man sich nur noch auf 7-10 herankämpfen und musste die erste Niederlage einstecken.

Vor den letzten zwei Turnierspielen war plötzlich alles wieder offen, vom 2. bis zum 5. Platz war alles möglich. Nachdem sich jedoch in der vorletzten Begegnung der TSV Ismaning gegen den TV Gundelfingen durchsetzen konnte, war klar das unabhängig vom Ausgang des letzten Spiels die Chance auf den dritten Platz erhalten bleiben würde. Es würde bei einer Niederlage zum 7-Meter-Wefen gegen Ismaning kommen.

Ausgerechnet jetzt ging es im letzten Spiel des Tages auch noch gegen den Turnierfavoriten TV Marktsteft. Aber ausgerechnet jetzt, war es der Respekt vor einem anstehenden 7m-Werfen oder die Umwandlung der „positiven Wut“ J in Energie, oder eine gute Mischung aus beidem, zeigten die Mädels ihre beste Turnierleistung. Obwohl man gegen einen starken Gegner wieder einmal mit einem Rückstand (6-8) in die Halbzeit gehen musste war von Beginn an eine ganz andere Körpersprache bei den Mädels zu bemerken. Sarah Dittrich und Franzi Klang fighteten wie gewohnt in der Abwehr und konnten sich auch im Angriff mehrfach durchsetzen, Mimi Becker durfte einsehen, dass man mit ihrer Veranlagung durchaus auch aus dem Rückraum Tore werfen kann und auch alle anderen wuchsen über sich hinaus.  Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung aus der die beiden Torhüterinnen Betti Taubert und Livia Walcher erneut ein klein bisschen herausragten kämpften sich die Mädels noch zu einem verdienten 15-12 Sieg und erreichten damit in der Abschlusstabelle einen hervorragenden 2. Platz, der zur Teilnahme an der 2. Qualifikationsrunde auf Bayerligaebene berechtigt und für die Saison 2017/2018 in jedem Fall schon einmal die Qualifikation für die Landesliga bedeutet.

Gerade das letzte Spiel hat gezeigt das wir als Team, in dem jeder für jeden kämpft und sich gegenseitig unterstützt noch viel erreichen können. Wenn ihr euch dann noch von Beginn an konzentriert und Gas gebt, werden wir sehen wohin der Weg uns noch führt.

Tabelle 1.Halbzeiten:         17-27 Tore    1-7 Punkte    Platz 5

Tabelle 2.Halbzeiten:         29-14 Tore    8-0 Punkte    Platz 1

Eingesetzte Spielerinnen: Livia Walcher (TW), Franzi Klang, Hannah Walk, Maya Plesch, Sarah Dittrich, Vroni Wihan, Kim Nibbe, Betti Taubert (TW), Anna Peroutka, Mimi Becker

Willi Dittrich.



Männliche C-Jugend


Männliche C -Jugend, Qualifikation zur Landelsiga:

C-Boys scheitern erhobenen Hauptes in der 2. Runde

 

Gut besetztes Jugendturnier eine Nummer zu groß

 

Nach dem positiven Erfolg in der 1. Runde zur Landesliga erhoffte sich das Trainerteam Kilzheimer/Reich im Vorfeld ein Anknüpfen an die Erfolge aus dem Turnier in München.

Ziel war es sich möglichst gut zu verkaufen und gute Leistungen zu bieten und somit entsprechende Ergebnisse zu erzielen.

Der Vfl Landshut organisierte das Turnier in passendem Rahmen, wo sich die Jungs präsentieren konnten:

TSV Herrsching – TV Gundelfingen (8:10 Niederlage)

Etwas schläfrig starteten die Ammersee-Boys in die erste Partie des Tages gegen den TV Gundelfingen. Die erste Halbzeit war geprägt von vielen Fang- und Passfehlern auf beiden Seiten was eine torarme Partie zur Folge hatte. Nach etwas „Hallo-Wach!“ Arbeit in der Halbzeitpause lief es besser im zweiten Durchgang, allerdings ließ man in der gesamten Partie so viel Chancen im Angriff liegen, dass ein Sieg kaum zu bewerkstelligen war. Am Ende verlor man somit eine Partie, die man auf jeden Fall hätte gewinnen können, jedoch nur mit einer engagierten Leistung.

TSV Herrsching – TSV Gaimersheim (9:16 Niederlage)

Eine große Herausforderung stellte der TSV Gaimersheim für die Jungs dar: die Mannschaft wirkte sehr eingespielt, schaltete schnell von Abwehr auf Angriff um und nutzte ihr Chancen konsequent. An diesem Tag eine Nummer zu groß für die körperlich unterlegenen Herrschinger. Bis zur Halbzeit konnte man noch Schritt halten, da die Chancenverwertung nun deutlich besser war, die Unsicherheit am Ball jedoch trotzdem spürbar war. Im zweiten Durchgang zog der Kontrahent, auch aufgrund vieler Gegenstöße uneinholbar davon. Manchmal muss man schlichtweg anerkennen, dass der Gegner besser war und an diesem Tag nichts zu holen war, sehr schade!



Vfl Landshut – TSV Herrsching (13:10 Niederlage)

Besonders engagiert zeigten sich die Jungs gegen den späteren Turniersieger Landshut: in der Abwehr wurde nun konsequenter gearbeitet, was so einiges leichter machte. Im Verbund wurde zusammen gearbeitet, nicht jeder für sich, sondern einer für den anderen. So entstand bis zur Pause eine verdiente Führung von 2 Toren. Hier konnte man das eigentliche Potential der Truppe vom Ammersee erkennen, jedoch kam im zweiten Durchgang auch hier wieder der ein oder andere Fehler im Angriffspiel dazu, der die Führung schmelzen ließ, und in einen Rückstand wurde. Etwas ärgerlich, denn hier hätten 2 Punkte durchaus auf Herrschinger Seite bleiben können, am Ende verlor man jedoch leider.



SG Kaufbeuren/Neugablonz – TSV Herrsching (11:15 Sieg)

 Balsam für die Seele könnte man diesen Sieg nennen nach den 3 Niederlagen im Vorfeld. In der letzte Partie des Tages stand man der Spielgemeinschaft aus Kaufbeuren und Neugablonz gegenüber. Die C-Boys trafen auf eine Mannschaft, die besonders in der Defensive einige Lücken aufwies, die die Jungs clever ausnutzten. Besonders schön war es zu sehen, dass nicht nur das 1g1 gesucht wurde, sondern vor allem auch mit Gruppentechnischen Mitteln wie Kreuzen oder Sperren gearbeitet wurde. Am Ende gewann die überzeugendere Mannschaft die Partie und konnte am 2. Qualiturnier erhobenen Hauptes die Heimreise antreten.

Fazit:

Mit einem mulmigen Gefühl blickt das Trainerteam auf diese Runde zurück, denn man hatte zwar starke Gegner vor der Brust, jedoch keine Unschlagbaren. Nun könnte man sich fragen was gewesen wäre wenn die erste Partie gegen Gundelfingen erfolgreich gewesen wäre, und man dann besser gegen Gaimersheim gespielt hätte, usw. usw.

Jedoch ist dies das „Pech“ an den Qualirunden: jede Unkonzentriertheit, jeder Fehler wird bestraft und hat Einfluss auf die kommende Saison. Nun gilt es für die Ammerseeboys durch Erreichen des 4. Platzes in 2 Wochen, die ÜBOL Quali zu schaffen. Wenn jedoch weiterhin konzentriert und fokussiert individuell, sowie mannschaftlich trainiert wird, stehen die Chancen gut.

Max Kilzheimer.