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Weibliche C-Jugend

Weibliche C-Jugend, Quali für die ÜBOL:

Vier Spiele, Vier Siege

Nach nur drei Wochen Training in den neuen Jugendmannschaften stand am Wochenende die erste Quali Runde für die neue Saison an. Mit einigen jungen, neuen Spielerinnen die aus der D-Jugend gekommen sind und dem alten Kern ging es nach Brunthal zur Quali für die ÜBOL. Ohne große Erwartungen, sondern um zu sehen wie der Stand der Mannschaft ist.

TSV Herrsching – TSV Brunnthal 16:5 (8:0)

Im ersten Spiel ging es gegen den Gastgeber TSV Brunnthal. Vor dem Spiel erwarteten wir ein ausgeglichenes Spiel. Doch schon sehr schnell stellte sich heraus, dass die Ammerseegirls einen starke Truppe sind. Zur Pause hielt unserer Torfrau Lena Knof mit vielen guten Paraden den Kasten sauber und die Herrschingerinnen gingen mit 8:0 in die Halbzeitpause. Auch in der zweiten Hälfte gaben die Mädels Vollgas und erarbeiteten sich viele gute Tormöglichkeiten. Die Abwehr war nun etwas durchlässiger und so konnten die Brunthalerinnen noch eine Hand voll Tore erzielen. Mit dem Schlusspfiff hieß es aber 16:5 für Herrsching.

SV Pullach – TSV Herrsching 5:18 (2:9)

Im zweiten Spiel ging es gegen den SV Pullach, der nur mit 8 Spielerinnen angereist war. Auch in diesem Spiel waren die Ammerseegirls von Anfang an wach und erzielten ein Tor nach dem anderen. Die Abwehr stand wieder gut zusammen und die Mädels agierten als Team. Zur Halbzeit stand es bereits 2:9 für Herrsching. Wie schon im ersten Spiel, schafften es die Herrschingerinnen genau so viele Tore zu werfen in der ersten Halbzeit. Auch die Abwehr blieb konstant und man konnte bereits jetzt sehen, dass sich die Neuen C-Jugendlichen super ins Team integriert hatten. So konnte im zweiten Spiel der zweite Sieg mit 5:18 eingefahren werden.

TSV Herrsching – TV Bad Tölz 18:0 (12:0)

Im dritten Spiel ging es gegen den bis dahin Sieglosen TV Bad Tölz, die nur mit sieben C-Jugendlichen und drei D-Jugendlichen angereist waren. Wir hatten und allerdings auch ein wenig dezimiert, da vier Spielerinnen zu einer Firmveranstaltung mussten. Doch schnell wurde klar, dass den Tölzerinnen die Kraft fehlte. Die Abwehr der Herrschingerinnen stand sehr gut, so dass Torfrau Lena Knof kaum Arbeit hatte und wenn doch ein Ball aufs Tor kam konnte sie ihn halten. Im Angriff zeigten die Ammerseegirls wahre Spielfreude und konnten pro Minute ein Tor werfen, was den 12:0 Pausenstand zur Folge hatte. Im zweiten Durchgang gab es einen Wechsel im Tor, den auch Emma Henschel wollt sich einmal als Torfrau probieren und schlug sich ausgezeichnet. Im Angriff wurde nun einiges ausprobiert und deshalb war die zweite Hälfte nicht ganz so Torreich. Ein klarer 18:0 Sieg stand am Ende trotzdem auf der Anzeigetafel.

TSV Grafing – TSV Herrsching 6:19 (5:10)

Im Verlaufe des Turniers war Grafing eigentlich der Stärkste Gegner, doch in ihrem vorletzten Spiel war ihnen schon anzumerken, dass irgendwie die Luft raus war. Auch die Herrschingerinnen waren in Gedanken schon ein wenig auf dem Heimweg. Besonders in der Abwehr waren viele Lücken für die Gegner da und man war oft einen Schritt zu langsam. Doch im eigenen Angriff ließen die Ammerseegirls nicht locker und spielten wie die Spiele zuvor munter drauf los. Zur Pause hieße es so 5:10. In der zweiten Hälfte war Grafing kaum mehr existent. So spielten die Herrschingerinnen ihren Stiefel und liefen ein um den anderen Gegenstoß. Mit einigen Traumpässen von Lena Knof, konnten die Mädels die Bälle leicht verwerten und gewannen am Schluss verdient mit 6:19.

Es spielten: Lena Knof (TW), Sophia Huber, Neele Osterhaus, Elisabeth Lehn, Emma Dittrich, Klara Wamser, Leonie Ruf, Emma Henschel, Marietta Engelhard, Nora Freymann, Hannah Krieter, Marina Kahl

Sabine Petsch.

Weibliche B-Jugend

Weibliche B-Jugend: Quali zur ÜBOL

 

Drei Spiele, drei Siege

Zum ersten Mal seit langer Zeit, können wir in der Saison 2017/2018 wieder eine weibliche A und B Jugend stellen. Die B-Jugend selbst ist allerdings relativ klein, so dass wir auf die Hilfe der „alten“ C-Jugendlichen angewiesen sind. Zur ersten Quali für die ÜBOL sind alle Mädels fit, die Vorzeichen sind also gut!

SG Biessenhofen-Marktoberdorf – TSV Herrsching 3:14 (0:7)

Im ersten Spiel ging es gegen die Heimmannschaft aus Biessenhofen, die nur siebt waren. Für die Mädels galt also das Tempo hochhalten und schnell umschalten. Neu war für viele Mädels die 6:0 Abwehr, da ab der B-Jugend nicht mehr offensiv gedeckt werden muss. Die Mädels kamen aber von Beginn an sehr gut in die Partie. Die Deckung stand gut und im Tor glänzte Torfrau Betty Taubert. Im Angriff ging es erst etwas zögerlich von Statten, aber dann hätten sie den Dreh raus und gingen mit einer 0:7 Führung in die Pause. In der zweiten Hälfte machten die Mädels genau da weiter wo sie aufgehört hatten. Auch die zweite Torfrau Anna Richter machte eine gute Figur im Tor und so stand am Ende ein ungefährdeter 3:14 Sieg auf der Anzeigetafel.

TSV Herrsching – TSV Forstenried 8:4 (1:2)

Das zweite Spiel gegen den TSV Forstenried begann sehr schleppend. Die Abwehrreihen beider Mannschaften standen sehr gut und ließen kaum Würfe zu. Nach 10 Minuten gelang den Gegnern das erste Tor. Viel mehr Tore sollten es auch nicht mehr werden und so stand es zur Halbzeit 1:2 für Forstenried. Die Pausenansprache war klar, mehr Zug zum Tor und Chancen herausspielen. Sofort wird der Ausgleich erzielt und nach dem 4:4 nutzen die Mädels ihre Möglichkeiten und ziehen zum 8:4 Endstand weg.

TSV Herrsching – MTV Pfaffenhofen 19:12 (10:6)

Im letzten Spiel geht es gegen den bis dahin ungeschlagenen MTV Pfaffenhofen und somit spielen die beiden Mannschaften den Turniersieger aus. Die Herrschingerinnen kommen sehr gut ins Spiel und ziehen mit 5:1 davon. Diese vier Tore können die Mädels bis zur 10:6 Pausenführung halten. Besonders schön zu sehen ist die Spielfreude und der Spielfluss der hier im letzten Spiel gut in Fahrt kam. Die zweite Hälfte beginnt etwas zerfahren und die Herrschingerinnen kassieren den 11:11 Ausgleich. Nach einem kurzen Schockmoment, sammelt sich die Mannschaft wieder und legen einen fulminanten Schlussspurt hin. Am Ende gewinnen die Herrschingerinnen deutlich mit 19:12.

Es spielten: Anna Richter (TW), Lena Wolf, Neele Osterhaus, Mona Orlando, Marina Kahl, Lilly Mros, Lena Kraus, Leonie Ruf, Franzi Klang, Marietta Engelhard, Betty Taubert (TW), Nora Freymann, Mimi Becker

Sabine Petsch.

Männliche C-Jugend

Männliche C-Jugend – 1. Qualifikationsrunde zur LL

Neu besetzte C-Junioren zeigen attraktiven Jugendhandball

 

3 Siege aus 4 Spielen erbringen den 2. Tabellenplatz

 

Die aus den Jahrgängen 2003&2004 neu besetzte C-Jugend, mit neuem Trainerteam und vielen, vielen neuen Aspekten, die sich im Vergleich zur D-Jugend änderten, durften ihre Geschicke am Samstag beim 1. Qualifikationsturnier zur Landesliga bei der HSG München-West beweisen:

Nach einer gut ausgenutzten Vorbereitungsphase von 3 Wochen konnte das Trainerteam Reich/Kilzheimer die insgesamt 13 mitgereisten Junghandballer nach ihren Vorstellungen und Ideen formen: so steht das individuelle 1gegen1 Verhalten sowie eine offensive Abwehrhaltung im Vordergrund. So hatten die Jungs 4 Chancen ihr bestes zu geben, die Kurzberichte:

TSV Herrsching – TSV Schongau 12:10 Sieg (7:6)

Relativ schleppend ging es in die erste gemeinsame Partie. Mit dem TSV Schongau wartete ein relativ unbeschriebenes Blatt auf die Ammersee-Boys. Besondern im ersten Durchgang tat man sich gegen die 3:3 Deckung der gelb-schwarzen schwer. Erst in Durchgang 2 konnte man die Lücken erkennen und so, besonders über die Rechtsaußen-Position schöne Tore erzielen. Am Ende stand ein, trotz schwankender Leistung, ein verdienter 12:10 Einstandserfolg auf der Anzeigetafel.

TSV Herrsching – TSV Allach 2 17:5 Sieg (9:3)

Gegen die zweite Garnitur der Allacher Handballer konnten die Jungs ihr individuelle Klasse beweisen. Schnell zogen die C-Boys auf ein deutliches 6:0 davon, und ließen sich nicht mehr vom Siegesgedanken abbringen. Individuell konnte sich somit jeder Spieler auf teils ungewohnten Positionen ausprobieren. Im C-Jugendalter sollte es weiterhin noch nicht „die eine Position“ für den jeweiligen Spieler, da man sich noch im Entwicklungsprozess befindet. Umso erfreulicher, dass sich die Jungs am Ende mit 17:5 durchsetzen konnten.

TSV Herrsching – HSG München-West 10:14 Niederlage (3:9)

Vielleicht etwas übermutig? Oder doch übermotiviert? Jedenfalls erging es den Ammersee-Boys zu Anfang der Partie gegen den späteren Turniersieger so wie es im Vorspiel dem Gegner erging: zu viele Fehler und inkonsequent agierte man in der Abwehr und sah sich schnell einem 0:6 Rückstand entgegen. Bis zum Ende der Partie konnte man, trotz einer kämpferischen zweiten Hälfte, keine Chance auf den Sieg wittern und gab sich dem Turnierausrichter geschlagen. Ein erster Rückschlag für die neu zusammengesetzte Truppe.

TSV Herrsching – HSG Dietmannried/Altusried 16:13 Sieg (9:6)

Als Abschluss des Turniertages stand man der Handballspielgemeinschaft aus dem Allgäu gegenüber: individuell stark präsentierten sich hier die Jungs vom Ammersee. Die Flausen aus dem Vorspiel hatte man aus dem Kopf bekommen und begann wieder konsequent den Ball im Angriff laufen zu lassen und bis zur klaren Torchance zu spielen, während man defensiv den Gegner früh annahm und die Torwürfe früh vereiteln konnte.

Die Allgäuer, bei denen es um den wichtigen 3. Platz ging, der zur weiteren Teilnahme an der LL-Quali berechtigt, waren in letztes Konsequenz den unseren Jungs unterlegen. Am Ende siegte man verdient mit 16:13 und kann stolz auf ein erfolgreiches Turnier blicken.

Fazit:

Sauber Jungs! Das erste gemeinsame Turnier hinterlässt einen mehr als positiven Eindruck. An einigen individuellen Baustellen muss noch gearbeitet werden, allerdings waren die Ansätze da, aber besonders wichtig war es, dass jeder einzelne Spieler den Willen auf den Platz mitbrachte, den es bedarf um zu siegen.

Verdient belegte man am Ende mit 6:2 Punkten und einer +13 Tordifferenz den 2. Tabellenplatz.

Dieser berechtigt nun zur weiteren Teilnahme an der Landesliga-Qualifikation, in knapp 2 Wochen.

In dieser Zeit wird das Trainerteam weiterhin an den Jungdiamanten arbeiten, und hoffentlich Training für Training eine Verbesserung erkennen.

Max Kilzheimer.